Lebenszeichen

Es wird Zeit das ich mich endlich wieder zu Wort melde. Die letzte Wochen und Monate waren sehr intensiv, da mir mein erster Text ne Beförderung einbrachte, und die Anderen für neue Gedanken und Gesprächsstoff sorgten. Gerade der Letzte wurde sehr unterschiedlich aufgenommen, ja ich habe sie auch auf Papier herausgegeben, und es reichte von Zustimmung bis zu Verwirrungen, was ich denn eigentlich damit sagen will. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass meine eigentliche Intension, eine Theorie aufzustellen, zu einem Streitgespräch mit mir selbst wurde. Es entstand dadurch die Idee zu einem Podcast, in dem mehrere Meinungen, zu genau diesem Thema, zu Wort kommen sollen. Quasi eine Gesprächsrunde, die die verschiedenen Sichtweisen darstellt, versucht zu erklären und mit Missverständnissen aufräumt. Hofge das klappt. Des Weiteren werde ich versuchen meine Erfahrungen mit dem Versuch Konsensdemokratie in unserem Arbeitsbereich einzuführen schriftlich festhalten. Die Aufgabe eine Datenschutzerklärung für diesen Blog aufzusetzen, habe ich, bei meiner Followerzahl, erstmal absichtlich schleifen lassen, und da ich gerade wieder auf dem Weg Richtung Frankfurt bin, darf ich gleich, wenn mir die DB keinen Strich durch die Rechnung macht, an einer Podcastaufnahme über die Brauerei Flügge teilhaben. Ein kleiner Bericht meinerseits wird da sicherlich auch nicht ausbleiben.

Viel vor und noch weniger Zeit, aber keine plausiblen Ausreden mehr für lange Schreibpausen.
In diesem Sinne

Tusen takk
HvK

PS: Natürlich hat die DB getan was sie ziemlich gut kann, und gestattete mir über eine Stunde ungewollter Entschleunigung. Da die Aufnahme leider auch ausfiel, werde ich nur den Podcast nachreichen können, zumindest wenn ich ihn hier verlinken darf.
Doch wieder ne Ausrede gefunden *zwinkersmiley*

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Und endlich geht es auch um Bier!

Einen Pub, den ich eher aus der Not heraus kennengelernt habe, ist das „Offside“.
Auf der Suche nach einer gemütlichen und neutralen Lokalität, kam dieser Laden ins Gespräch und blieb seit diesem Moment in meinem Herzen. Wer das erste Mal seine Füße hineinträgt, wird nicht nur von der Bar und der Karte regelrecht überwältigt. Die Freundlichkeit, und die durchweg angenehmen Menschen die den Laden betreiben, oder besuchen, ist mir bis Dato nur einmal untergekommen. Aber über das Henscheid in Frankfurt muss ich ja keine Worte verlieren (der Schreiber schmunzelt über seine dekadente Wortwahl). Ob einfach auf ein Frischgezapftes, einen guten Whiskey oder das ein oder andere gehaltvolle Craftbier, hier wird man glücklich. Sei es Regional (Bierfabrik) oder über die Grenzen hinaus (Broughton Ales Scotland). Gefühlt gibt es alles was die Leber begehrt, und das auch noch nach Herkunft sortiert. Die Whiskyauswahl gleicht einer Landkarte durch die Gegenden Englands, Schottlands und Irlands. Altbekanntes, so wie eine Ginauswahl, gibt es natürlich ebenso. Es ist ein Pub wie jeder ihn sich wünscht. Mit der Möglichkeit Fußball zu schauen und auch zu feiern, aber ohne eine Fankneipe zu sein, oder ein paar Darts zu werfen. Es ist das kleine Wohnzimmer mit Bar, das jeder gerne auch zu Hause hätte. Zu der Einrichtung werde ich nicht viele Worte verlieren, die sollte man selber entdecken. Nur soviel: Die Bilder will jeder gerne mal gerade rücken, und die Decke ist nicht nur einen Blick wert, sie führt auch zu Spekulationen, was man dort Nachgebildet findet.

Mittlerweile entwickelt sich das „Offside“ zu meinem zweitem Arbeitszimmer, mit der Tendenz zum Ersten. Auch dieser Text ist hier entstanden, und nein, ich habe mein Bier selbst bezahlt. Die Musik, dem Schreiber auch sehr wichtig in einem Lokal, reicht von den Beatsteacks bis hin zu New Model Army, aber beschränkt sich nicht auf diese Richtungen. Ungewöhnlich heutzutage, aber dem Charme nicht ansatzweise entgegenwirkend, es ist eine Raucherbar. Damit kommt sie dem nostalgischen Pubgefühl noch näher (auch wenn die Pubs in ihrem Heimatland wohl alle mittlerweile rauchfrei seien sollen). Auf jeden Fall der gelungene Ort, um die „goldene Meile“ zu starten, oder auch zu beenden. Man kümmert sich hier halt noch um seine Gäste, und dies ohne jemals aufdringlich zu wirken.

Was will man abschließend über einen Pub sagen den man nicht hypen will…..
Kommt her, genießt es, und macht es bitte nicht zum „NewSpot“. Es braucht seine Oasen um sich wohlzufühlen, und wo es noch die Möglichkeit gibt seine Ruhe zu finden.
Kommt, aber kommt nicht in Scharen!

Das Offside findet ihr:
Offside – Pub & Whisky Bar Berlin
Jülicher Str. 4
13357 Berlin
Telefon: 030-60267317

http://offside-wedding.de

Montag – Freitag:
17h – open end
(mind. bis 24h)
Samstag und Sonntag:
15h – open end
(mind. bis 24h)

Tusen Takk

HvK

Das Problem mit dem was Neu ist…

Wir wollen wir sein. Wir wollen frei sein. Wir wollen akzeptiert werden…. Und obwohl wir die Möglichkeit haben es zu sein, lassen wir uns doch lieber leiten. Unsere Meinung soll wichtig sein, aber andere Meinungen werden gerne bis zum Maximum akzeptiert. Die Umwelt ist uns so lange egal, wie sie uns selber widerspiegelt, aber sie darf uns unsere Schwächen nicht aufzeigen. Zuspruch ist gleichgesetzt mit Verständnis, und wenn das nicht geschieht, wird daraus Ignoranz und Zorn. „Wenn du nicht meiner Meinung bist, dann bist du mein Gegner“, und nur so funktioniert dann das eigene Weltbild wieder.

Ich würde mich gerne aggressiv gegen Aggressoren aufstellen, jedoch steht die Frage im Raum, ob ich dann nicht auch zum Aggressor werde? Und will ich das? Die Antwort muss nein lauten, jedoch ist das zu einfach formuliert. Fügt mir jemand Gewalt zu, seelisch oder körperlich, kann ich das ganz gut händeln. Jedoch sucht sich diese Person ein Opfer, und ich bin damit konfrontiert, werde ich zum Richter. Ob mir das Recht obliegt oder nicht, ist mir plötzlich egal. Auch die Hintergründe interessieren mich dann nicht. Gewalt jeglicher Art, Anderen gegenüber, verabscheue ich. Aber ist das der richtige Weg? Akzeptanz, Toleranz, Ignoranz oder Aktion? Gewalt ist keine Lösung, Rechtsprechung ist allerdings die Ausführung von Gewalt. Es muss also um eine Gewaltdefinition gehen, die einer Diskussion standhalten kann. Niemand, und wirklich Niemand, ist in der Lage jede Situation perfekt einzuschätzen, aber die Möglichkeit des Verarbeitens, und des daraus folgenden eigenen Handelns, muss gegeben sein. Allmacht wäre eine schöne Option, jedoch wissen wir auch wohin das führt. Also gibt es nur die eine Allmacht, und das ist die der Gesellschaft, die der Allgemeinheit. Sicher ist man nie, aber sich auf das gegenseitige „aufeinander Achten“ verlassen zu können, ist eine Möglichkeit dem nahe zu kommen. Aggressionen müssen an die Personen gerichtet sein, die sie provoziert haben. Jedoch nur, wenn sie aus dem Verlangen des eigenen Vorteils heraus entstanden sind. Wenn die eigene Verwirklichung anderen aufstößt, darf sie nicht als Repression angesehen werden. Sie muss ihre Daseinsberechtigung behalten. Wenn ich diese Frauen-, Queer-, Zugezogenen- oder ähnlichen Diskriminierungen sehen, lesen und oder anderweitig mitbekommen muss, will ich kotzen wollen. Vielleicht würde es mir dann besser gehen, aber der Schmerz sitzt tiefer. Die immer währende Aggression des „Besserdastehenwollens“ sitzt tiefer, als die Möglichkeit, seine Welt doch teilen zu können. Ein Großteil von uns hat mehr als es braucht, und etwas davon abzugeben, kann nicht an der Existenzangst nagen. Ich rede hier noch nicht einmal von Geld. Aber noch ist dieser Schritt nicht getan. Sich auf eigene Werte zu beziehen ist richtig, jedoch sollten die eigenen Werte auch klar gefasst sein. Werte sind weder Herkunft noch Geschlecht, weder Haltung noch Einstellung. Werte sind die Akzeptanz dessen, was das Gegenüber auch als Grundwert ansehen kann und gleichzeitig niemand in seinem Denken eingeschränkt wird. Denn das was als fremd gilt, will nicht automatisch bestimmen was wir denken sollen. Eher sind es genau die, die der Meinung sind, sich durch Fremdes unterdrückt fühlen zu müssen, die Angst verbreiten. Aber warum?

Die gesellschaftliche Angst vor Veränderung der eigenen Bezugswahrnehmung, gerne auch mal als Tradition oder Wert getarnt, und die vermeintlich damit einhergehende Gefahr des Kulturverlustes, sind gezüchtete Ängste. Und wir wissen das Züchtungen meist nur Äußerlichkeiten präferieren, aber sie selten gesund sind. Um sich jedoch keinen Fehler einzugestehen, da man seit Ewigkeiten unter zu engen Vorstellungen gelebt und gehandelt hat, werden diese gezüchteten Werte weitergetragen (das war schon immer so) und Neuerungen/Veränderungen vehement abgelehnt (so was hat es früher nicht gegeben).
Richtig, aber warum nicht. Was hätte es geschadet? Welcher Nutzen ist eventuell verloren gegangen?
Die Angst vor etwas Neuen ist wie schon gesagt nicht natürlich. Schon als Kind erkennen wir durch erforschende Neugier, dass es immer wieder etwas zu erkunden und zu lernen gibt. Einiges befinden wir als nicht weiterbringend, jedoch ist das Meiste wichtig um voranzukommen. Um so älter wir werden, geht uns diese gesunde Neugierde nach und nach verloren. Was nicht nur schade ist, sondern uns einschränkt. In strukturierten Gesellschaftsformen wie Vereinen und ähnlichem geschieht das, oft, sogar noch früher. Regeln sind nicht grundsätzlich schlecht, sollten sich aber auch neuen Erkenntnissen anpassen können. Dazu müssen Erkenntnisse jedoch auch zugelassen werden, was wiederum Neugierde erfordert. Ein Teufelskreis der sich wieder auf viele Ebenen beziehen lässt. Arbeit, Umwelt und Beziehungen sind davon betroffen. Die Probleme die dadurch entstehen begegnen uns in allen Lebenslagen. Sie hemmen uns nicht nur, sie bremsen uns aus, blockieren uns und hindern uns daran wir zu sein. Sie hindern uns daran wir selbst zu bleiben. Was wir sind, sollte in unserer Hand liegen, und wir dürfen das nicht abgeben. Aber wenn wir unseren eigenen Bedürfnisse akzeptieren und schützen wollen, dann müssen wir dieses Recht auch Anderen zugestehen und sie auch dort nicht nur unterstützen, nein, wir müssen sie als eine Meinung sehen/akzeptieren die auch die Unsere sein könnte! Wir haben unsere eigenen Erfahrungen und Einstellung, aber nur weil wir sie als unsere Eigenen ansehen, sind sie nicht weniger relevant, als die, die Andere gemacht haben. Wir müssen das spiegeln lernen. Wir brauchen eine Gleichberechtigung für Erfahrungen und Erlebnisse verschiedener Sichtweisen, ohne eine Wertung abzugeben! Kategorisiert und bewertet werden wir eh schon genug. Somit muss der Umstand, „das ist meine Sichtweise und damit hat sie bestand“, von jedem Einzelnen überdacht werden. Nur das bringt uns weiter, lässt uns wachsen. Uns als Individuum, und uns als Gesellschaft. Wenn wir wollen das unsere Meinung relevant ist, dann sind für uns auch fremde Meinungen relevant. Denn wir sind relevant!

Aber es gibt den fiesen Moment, wo es nicht funktionieren will.

Weil Viele, die es uns schwer machen so zu handeln, nicht fühlen. Ich nenn sie Ignoranten.
Sie fühlen nicht, dass Entscheidungen die getroffen werden, für sie nicht immer nachvollziehbar, nicht immer verständlich sein müssen, aber deswegen noch immer nicht falsch sind. Doch anstatt diesem Gefühl entgegen zu wirken, so dass es den Moment des „Fallengelassenwerdens“, der Ignorierung, nicht erst gibt, muss man sich halt mit den Hintergründen auseinandersetzen. Niemand ist ohne die (gefühlte) Ignoranz der Gesellschaft groß geworden. Niemand ist nicht vorbelastet. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass sie nicht alleine stehen, denn es betrifft ja alle von uns. Sicherlich, für jeden Einzelnen, in anderem Ausmaß. Aber das sie verloren gehen, wenn sie nicht mitgenommen werden, das darf ebenso nicht passieren. Auch nichtfühlende Ignoranten müssen geliebt werden.

Von irgendjemanden müssen sie es ja lernen.

Tusen Takk
HvK

Nachdem ich ja versprochen hatte….

…. hier nicht nur fiktionale Texte zu präsentieren, verarbeite ich mal ein paar Gedankengänge.

Es geht um die Gleichheit von Menschen.

Kurz zusammengefasst beschäftige ich mich mit der Gleichheit von Arbeitnehmer*Innen und Arbeitgeber*Innen mit Hilfe von Konsensdemokratie. Etwas, welches ich selbst versuche seit Jahren zu leben. Hier (ich war bei einem Vortrag einer Firma die dies konsequent durchsetzt) allerdings zeigte sich in einem Beispiel, dass es nicht nur möglich ist, sondern auch wirtschaftlich funktionieren kann. Ich werde den Vortrag in den Kommentaren anhängen, wenn gewünscht.

Mein Gedanke war hierbei nur, warum ist dies nicht gesamtgesellschaftlich möglich. Warum stellen sich noch immer so viele Menschen, und Arbeitgeber*Innen, quer, wenn es um gleiches Recht in der Behandlung des Einzelnen geht. Niemand möchte schlecht behandelt werden, doch wir fördern eine Spirale die es unmöglich erscheinen lässt, dass wir aus diesem System des Unterdrückens und „Höherstehens“, ausbrechen könnten. Wenn jeder nach dem Gusto „jeder ist sich selbst der Nächste“ agiert, dann bleibt als Alternative nur Resignation oder „zusehen, dass man mit dem Arsch an die Wand kommt“. Dies führt auf lange Sicht aber nur zu Frustration und Stagnation. Jeder, der sich mit Teamleitung oder Personalführung auskennt, auskennen sollte, muss das nicht nur mitbekommen, sondern auch voraussehen können und wissen. Vor allem sollte er dagegensteuern. Nicht jeder ist in der Lage zu 100 Prozent der Zeit, auch 100 Prozent zu geben. Und die Wenigen die das doch können, sind entweder bald ausgebrannt oder sollten sich so glücklich schätzen dazu in der Lage zu sein, und ihre Umgebung unterstützen. Dies wird kein Aufruf zu einem Sozialismus 2.0, das ist ein Aufruf an die eigene Würde. Wie schon erwähnt, will keiner weniger Wert sein und am Ende der Nahrungskette stehen. Aber warum verhalten sich Viele so, als wäre es von Nöten genau dies zu vollziehen? Die Antwort findet sich entweder im eigenen Defizit oder im Druck von oben. Ein klassisches Beispiel ist hier die selbst gemachte Erfahrung. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Aber sie sind auch keine Sklavenzeit oder Metapher für „füge dich“. Sie sollten doch eher den Hintergrund haben, Persönlichkeiten zu schulen, und vor allem zu stärken. Dies ist jedoch ein Prozess, den es auch anzuwenden gilt, wenn die Lehrjahre vorbei sind. Und sind wir ehrlich, hören sie nie auf. Ein Disput zwischen verschiedenen Daseinsformen ist nicht zu vermeiden, aber er kann auf gleicher Augenhöhe geschehen. Diese Fähigkeit, durch Situationen zu lernen, macht uns nicht nur aus, nein, sie formt uns zu Individuen und somit zu eigenständigen, denkenden und handelnden Wesen. Und nur diese Art von Wesen kann Widrigkeiten bestehen und idealer Weise auch nutzen. Warum sind Teamumgebungen, wo ein Aufeinandereingehen vorherrscht, handlungsfähiger als andere? Warum werden Sachen zwar hingenommen, aber nicht akzeptiert, wenn sie über die Köpfe hinaus entschieden werden?
Weil sie als willkürlich wahrgenommen werden! Willkür ist das große Problem der heutigen Seinsumwelt. Ein großer Teil fühlt sich nicht in der Lage dem entgegenzustehen, und nimmt sie als das „zu akzeptierende Übel“ des bestehenden Verhältnisses hin. „Ich bin nur ein Rädchen, was kann ich schon tun.“ Die Möglichkeit sich zu wehren, und es somit für sich, und auch die Anderen, leichter zu machen, besteht nicht nur, sie ist präsent! Eine Firma, ein Team, eine Arbeitsumgebung jeglicher Art, scheitert mit seinen Existenzen. Wenn diese nicht gesichert sind, nicht aufgefangen und als das wertige Mitglied angesehen werden, dann zerbricht sie und wird unweigerlich untergehen. Sicherlich besteht die Möglichkeit, dass jemand Anderes den Job macht. Doch ist dies nicht mit Erfahrung, Loyalität und Einsatzbereitschaft des „Vertrauten“ zu ersetzen. Vertrauen und Leistung kann nur durch Bereitschaft zur Unterstützung, und durch einen „fast“ bedingungslosen Vertrauensvorschuss, durch Engagement, erreicht werden. Sicherlich muss an dieser Stelle auch etwas zurückkommen, und man darf Unwillen nicht unterstützen. Jedoch ist die Rede von „nicht wollen“ in dioktrinierten Anstellungen höher. Selbstverantwortung heißt auch Selbstkontrolle und Einschätzung. Ziele mit Endtermin sind nur dann sinnvoll, wenn sie auch erreichbar sind. Erreichbar mit einem Kontingent von unvorhergesehen Geschehnissen. Sollten sie erreicht werden, in einem Zeitfenster vor der „zwingenden“ Fertigstellung, muss das belohnt werden und darf nicht als neue Deadline gesetzt werden. Hier geht es nicht um Monetarisierung eines Obolus, sondern um Vergütung durch Freizeit und/oder Förderung. Aber ebenso auch durch Anerkennung. An dieser Stelle darf nicht der Fehler gemacht werden, dies als Ansporn für Andere zu proklamieren, hier muss beachtet werden, dass jedes Individuum anders agiert, reagiert und trotzdem sein Ziel erreichen kann. Fördern und unterstützen, statt zu fordern und zu beuteln. Bei gewollter Gleichbehandlung darf sich nicht jeder der Nächste sein, sondern muss auch für die Ruhigeren und Leiseren einstehen. Nur so wird ein Gefüge geschaffen, welches eine Basis trägt, die die Ruhigeren und Leiseren abschafft. Auf Dauer! Niemand will einen Verweigerer durchfüttern, aber die Möglichkeit Verweigerung zu dezimieren, teilweise auch zu verhindern, sollte Zielsetzung sein und die Grundlagen der Entstehung nannte ich bereits anteilig schon. Dies ist ein Konstrukt das sich nicht nur auf Arbeitsverhältnisse beziehen lässt, sondern auch auf die Komplettgesellschaft. Jedoch ist die eigene Problematik, zum Beispiel im Job, immer noch leichter zu verstehen. Das befürchte ich zumindest.

Anbei, ich gehe bewusst nicht auf Gender, Queer oder Herkunft ein, da sich diese „Problematiken“ schon von selbst als unwichtig ergeben sollten.

Tusen Takk
HvK

ersteErgänzung

So langsam festigt sich das Bild, welches ich von dieser Seite bekomme. Die Idee zur Umsetzung steht schon seit Wochen, allerdings definieren sich die einzelnen Pfeiler erst jetzt, während ich sie direkt umsetze. Wie schon unter „Guten Tag, ich will mein Leben zurück“ geschrieben, wird dies hier ein Sammelsurium von verschiedenen Medien. Thematisch hatte ich mich allerdings noch nicht geäußert. Es soll um Gesellschaftsängste und -probleme gehen, soweit so kurz. Der Titel Maschinendämmerung ist nicht ohne Grund gewählt, und soll als Bild für unsere technologisierte Gesellschaft stehen, sowie was wir daraus machen und/oder machen können. Auch geht es mir um Meinungsbilder von Gruppen und Schichten die wir anscheinend haben, und deren Auseinandersetzung mit diesen (dazu die nächsten Wochen und Monate mehr). Das wird zukünftig nicht alles sein, aber….

Dies wird kein Hetzblatt!!!

Die Kommentarsektion soll gerne zur Diskussion genutzt werden, allerdings nur unter menschwürdigen Bedingungen und den entsprechenden Ausdrucksweisen.

Ich möchte zum Weiterdenken anregen, und das auch zu einem großen Teil bei mir selbst. Aber ich möchte dies auch mit den wunderschönen Seiten von Industrieromantik, Musik und dem ein oder anderen bierseligen Thema verbinden. Einfach so wie es in Wirklichkeit auch ist 😉

tusen takk

HvK

#1.

Heute ist es dann soweit. Nach etwas stöbern hab ich eine Geschichte gefunden die ich persönlich mag. Sie ist schon etwas älter aber ich werde sie nur kurz Korrektur lesen, und hoffen das ich alles finde, aber sonst so belassen. Alles hat seine Zeit 😉

Sie ist jetzt unter „FanclubderSehnsucht.de“ zu finden.

Guten Tag, ich will mein Leben zurück

Dies ist mein Versuch all die Strömungen und Ideen die mein Leben begleiten zu sammeln und zu publizieren. Sicherlich stehen meine Beiträge der öffentlichen Diskussion zur Verfügung, jedoch erwarte ich nicht das sich jede Äußerung mit meinem Empfinden deckt. Anfangs geht es mir um die Veröffentlichung von Geschichten und Gedichten und eventuell auch mal Auszüge aus dem ein oder anderen Buch. Wenn sich diese Seite so entwickelt wie gedacht, so wird sie hoffentlich auch ein Forum für den Ein oder die Andere, die sich auch Gehör verschaffen wollen und gelesen werden möchten. Wie weit auch Musik hier ihren Platz finden wird ist noch nicht ganz klar, aber sie wird ihn finden. Genau wie es Platz für Grafiken und auch mal Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen geben wird.

In diesem Sinne viel vorgenommen und nun heißt es Taten folgen zu lassen. Ich siebe gerade alte Archive durch und werde hier und dort Fundstücke auspacken.

Und nun, alles auf Anfang…

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